Zoe öffnet die Augen und sieht weiche Wolken unter sich – ihr Bett ist so flauschig wie frisch gefallener Schnee. Kling! Ein kleines Glöckchen schwingt im Morgenwind. Zoe richtet sich auf und blickt durch das runde Fenster: Da funkelt es – ein Tal in allen Farben, leuchtend wie ein Traum. Sie will da hinein.
Zoe öffnet die Augen und sieht weiche Wolken unter sich – ihr Bett ist so flauschig wie frisch gefallener Schnee. Kling! Ein kleines Glöckchen schwingt im Morgenwind. Zoe richtet sich auf und blickt durch das runde Fenster: Da funkelt es – ein Tal in allen Farben, leuchtend wie ein Traum. Sie will da hinein.
Doppelseite 2
Draußen im Garten duftet es nach frischen Erdbeeren. Zoe beißt in eine und summt leise: „Kling – so klingt das Tal!“ Dann summt sie die kleine Melodie noch einmal, dann noch einmal. Das Lied gehört ihr schon ganz. Ein Schmetterling setzt sich auf ihre Nasenspitze und kitzelt sie, sodass sie prusten muss.
Draußen im Garten duftet es nach frischen Erdbeeren. Zoe beißt in eine und summt leise: „Kling – so klingt das Tal!“ Dann summt sie die kleine Melodie noch einmal, dann noch einmal. Das Lied gehört ihr schon ganz. Ein Schmetterling setzt sich auf ihre Nasenspitze und kitzelt sie, sodass sie prusten muss.
Doppelseite 3
Zoe läuft barfuß in die Blumenwiese – das Gras ist kühl und weich zwischen den Zehen. Zwischen leuchtend gelben Blüten steht ein Einhorn mit schimmernder Mähne, die in Rosa und Gold glänzt. Es hebt den Kopf, blinzelt sie an und schnuppert neugierig an ihrer Hand, als wollte es fragen: „Bist du es wirklich?“
Zoe läuft barfuß in die Blumenwiese – das Gras ist kühl und weich zwischen den Zehen. Zwischen leuchtend gelben Blüten steht ein Einhorn mit schimmernder Mähne, die in Rosa und Gold glänzt. Es hebt den Kopf, blinzelt sie an und schnuppert neugierig an ihrer Hand, als wollte es fragen: „Bist du es wirklich?“
Doppelseite 4
Das Einhorn senkt langsam den Kopf und neigt ihn zur Seite – eine stille Einladung. Zoe zögert einen Herzschlag lang. Dann greift sie in die seidene Mähne, zieht sich hoch und sitzt oben. Der Wind fährt ihr durchs Haar und ihre Finger schließen sich fester um die glänzenden Strähnen. Das Tal wartet.
Das Einhorn senkt langsam den Kopf und neigt ihn zur Seite – eine stille Einladung. Zoe zögert einen Herzschlag lang. Dann greift sie in die seidene Mähne, zieht sich hoch und sitzt oben. Der Wind fährt ihr durchs Haar und ihre Finger schließen sich fester um die glänzenden Strähnen. Das Tal wartet.
Doppelseite 5
Über sanfte Hügel in Flieder und Apricot traben sie gemeinsam. Die Blumen am Wegesrand summen ein Lied – genau die Melodie, die Zoe vorhin gepfiffen hat! „Ich kenne das!“, ruft Zoe und summt mit, und das Einhorn schüttelt seine Mähne wie ein freudiges Ja. Der Bach neben ihnen plätschert in Blau, Grün und leuchtendem Gold.
Über sanfte Hügel in Flieder und Apricot traben sie gemeinsam. Die Blumen am Wegesrand summen ein Lied – genau die Melodie, die Zoe vorhin gepfiffen hat! „Ich kenne das!“, ruft Zoe und summt mit, und das Einhorn schüttelt seine Mähne wie ein freudiges Ja. Der Bach neben ihnen plätschert in Blau, Grün und leuchtendem Gold.
Doppelseite 6
Dann hält das Einhorn inne. Vor ihnen liegt ein breiter, glitzernder Bach – viel breiter als zuvor. Runde Steine in allen Regenbogenfarben lugen aus dem Wasser. Zoe rutscht vom Rücken des Einhorns und betrachtet die Steine. Ob sie das alleine schafft? Ihr Bauch zieht sich ein kleines bisschen zusammen.
Dann hält das Einhorn inne. Vor ihnen liegt ein breiter, glitzernder Bach – viel breiter als zuvor. Runde Steine in allen Regenbogenfarben lugen aus dem Wasser. Zoe rutscht vom Rücken des Einhorns und betrachtet die Steine. Ob sie das alleine schafft? Ihr Bauch zieht sich ein kleines bisschen zusammen.
Doppelseite 7
Zoe streckt den Fuß aus und tritt auf den ersten Stein – wackelig! Sie reißt die Arme hoch, findet die Balance und pustet durch die Nase. Zweiter Stein, fester. Dritter Stein, sicherer. Die Schuhe werden nass, doch sie grinst. „Kling!“, macht es im Wind, und Zoe springt auf das andere Ufer.
Zoe streckt den Fuß aus und tritt auf den ersten Stein – wackelig! Sie reißt die Arme hoch, findet die Balance und pustet durch die Nase. Zweiter Stein, fester. Dritter Stein, sicherer. Die Schuhe werden nass, doch sie grinst. „Kling!“, macht es im Wind, und Zoe springt auf das andere Ufer.
Doppelseite 8
Auf der anderen Seite öffnet sich eine stille Lichtung. Der Duft der Luft erinnert Zoe an den großen Wiesensee, den sie einmal ganz alleine entdeckt hatte – das ist ihr allerliebster Ort auf der Welt. Zoe setzt sich ins Gras, die Socken noch ein bisschen feucht, und lauscht. Irgendwo singt eine Blume ihre Melodie, ganz leise.
Auf der anderen Seite öffnet sich eine stille Lichtung. Der Duft der Luft erinnert Zoe an den großen Wiesensee, den sie einmal ganz alleine entdeckt hatte – das ist ihr allerliebster Ort auf der Welt. Zoe setzt sich ins Gras, die Socken noch ein bisschen feucht, und lauscht. Irgendwo singt eine Blume ihre Melodie, ganz leise.
Doppelseite 9
Das Einhorn tritt neben sie und berührt den Abendhimmel mit der Spitze seines Horns. Ein Regenbogen zieht sich in sanften Bögen über die Hügel – direkt bis ans Ende des Tals, wo ihr rundes Fenster leuchtet. „Da ist es“, flüstert Zoe. Das Einhorn schnaubt ihr warm an der Wange: ein Gutenacht-Gruß.
Das Einhorn tritt neben sie und berührt den Abendhimmel mit der Spitze seines Horns. Ein Regenbogen zieht sich in sanften Bögen über die Hügel – direkt bis ans Ende des Tals, wo ihr rundes Fenster leuchtet. „Da ist es“, flüstert Zoe. Das Einhorn schnaubt ihr warm an der Wange: ein Gutenacht-Gruß.
Doppelseite 10
Zoe liegt im Wolkenbett, die Zehen noch ein kleines bisschen kühl und feucht vom Bach. Sie lächelt und summt die Melodie aus dem Tal – leise, nur für sich. Draußen schimmert der Regenbogen im Mondlicht, und das Glöckchen schwingt noch einmal sanft: kling.
Zoe liegt im Wolkenbett, die Zehen noch ein kleines bisschen kühl und feucht vom Bach. Sie lächelt und summt die Melodie aus dem Tal – leise, nur für sich. Draußen schimmert der Regenbogen im Mondlicht, und das Glöckchen schwingt noch einmal sanft: kling.
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