Finn öffnet die Augen und hört es sofort: Zwitschern, Rufen, ein fernes Trommeln von Spechten. Das Forscherzelt leuchtet grün im Morgenlicht. Finn schnürt die kleinen Wanderstiefel – links, rechts, doppelt geknotet – und flüstert: „Dschungel, ich komme.“
Finn öffnet die Augen und hört es sofort: Zwitschern, Rufen, ein fernes Trommeln von Spechten. Das Forscherzelt leuchtet grün im Morgenlicht. Finn schnürt die kleinen Wanderstiefel – links, rechts, doppelt geknotet – und flüstert: „Dschungel, ich komme.“
Doppelseite 2
Am Lagerfeuer brutzelt die Banane in der Pfanne und macht plutsch-blubb-plutsch. Finn kichert so sehr, dass ihm Saft aus der Nase kommt. Oben auf dem Zeltmast plustert sich ein bunter Papagei auf und ruft: „Plutsch-blubb! Plutsch-blubb!“ Finn wischt sich die Augen und isst die Banane auf.
Am Lagerfeuer brutzelt die Banane in der Pfanne und macht plutsch-blubb-plutsch. Finn kichert so sehr, dass ihm Saft aus der Nase kommt. Oben auf dem Zeltmast plustert sich ein bunter Papagei auf und ruft: „Plutsch-blubb! Plutsch-blubb!“ Finn wischt sich die Augen und isst die Banane auf.
Doppelseite 3
Dann stapft er los. Zwischen den ersten Bäumen hängen Lianen so dick wie Seile, und dutzende Schmetterlinge in Orange und Blau schwirren um die Stiefel. Der Boden ist weich und federt bei jedem Schritt. Finn streckt die Arme aus und lässt die Finger über das feuchte Moos streifen.
Dann stapft er los. Zwischen den ersten Bäumen hängen Lianen so dick wie Seile, und dutzende Schmetterlinge in Orange und Blau schwirren um die Stiefel. Der Boden ist weich und federt bei jedem Schritt. Finn streckt die Arme aus und lässt die Finger über das feuchte Moos streifen.
Doppelseite 4
Hoch oben rascheln Äste. Eine Affenbande schaut kopfüber herunter und kichert: „Hu-hu-HU!“ Finn hält inne. „Wo ist der Fluss?“, ruft er. Die größte Äffin zeigt mit dem langen Arm nach rechts – und dann springen alle quietschend von Ast zu Ast, als wollten sie ihm den Weg vorturnen.
Hoch oben rascheln Äste. Eine Affenbande schaut kopfüber herunter und kichert: „Hu-hu-HU!“ Finn hält inne. „Wo ist der Fluss?“, ruft er. Die größte Äffin zeigt mit dem langen Arm nach rechts – und dann springen alle quietschend von Ast zu Ast, als wollten sie ihm den Weg vorturnen.
Doppelseite 5
Der Fluss glitzert durch die Blätter. Aber am Ufer steht etwas, das Finn zum Stehenbleiben bringt: ein kleines Elefantenbaby, kaum größer als ein Tisch, allein im Schilf. Es trompetet leise – tiit, tiit – und schaut mit großen runden Augen auf das breite Wasser.
Der Fluss glitzert durch die Blätter. Aber am Ufer steht etwas, das Finn zum Stehenbleiben bringt: ein kleines Elefantenbaby, kaum größer als ein Tisch, allein im Schilf. Es trompetet leise – tiit, tiit – und schaut mit großen runden Augen auf das breite Wasser.
Doppelseite 6
Finn tritt näher. Sein Herz klopft. Der Fluss ist so breit und so blinkend hell, dass ihm schwindelig wird – was, wenn er ausrutscht? Dann sieht er es: flache, sonnenwarme Steine, einen nach dem anderen, mitten durch das Wasser. Finn schluckt einmal. Dann kniet er sich hin und schaut das Baby an. „Ich geh vor“, sagt er leise.
Finn tritt näher. Sein Herz klopft. Der Fluss ist so breit und so blinkend hell, dass ihm schwindelig wird – was, wenn er ausrutscht? Dann sieht er es: flache, sonnenwarme Steine, einen nach dem anderen, mitten durch das Wasser. Finn schluckt einmal. Dann kniet er sich hin und schaut das Baby an. „Ich geh vor“, sagt er leise.
Doppelseite 7
Finn setzt den ersten Fuß auf den Stein. Der wackelt ein bisschen – kling-kling – und er hält die Luft an. Dann: nächster Stein, nächster, noch einer. Das Elefantenbaby trottet hinterher, und oben in den Bäumen feuern die Affen ihn an: „HU-HU-HU!“ Auf dem vorletzten Stein macht das Baby einen großen Satz – platsch! – und bespritzt Finn von Kopf bis Fuß.
Finn setzt den ersten Fuß auf den Stein. Der wackelt ein bisschen – kling-kling – und er hält die Luft an. Dann: nächster Stein, nächster, noch einer. Das Elefantenbaby trottet hinterher, und oben in den Bäumen feuern die Affen ihn an: „HU-HU-HU!“ Auf dem vorletzten Stein macht das Baby einen großen Satz – platsch! – und bespritzt Finn von Kopf bis Fuß.
Doppelseite 8
Das andere Ufer. Finn steht drüben, nass und lachend, die Knie noch ein bisschen zitternd. Da kommt ein Trompeten aus dem Dickicht – laut und freudig – und eine große Elefantin tritt ins Licht. Sie streckt den Rüssel aus und begrüßt das Baby, Rüssel an Rüssel. Finn atmet aus, die Schultern sinken, und die Sonne liegt warm auf der nassen Wange.
Das andere Ufer. Finn steht drüben, nass und lachend, die Knie noch ein bisschen zitternd. Da kommt ein Trompeten aus dem Dickicht – laut und freudig – und eine große Elefantin tritt ins Licht. Sie streckt den Rüssel aus und begrüßt das Baby, Rüssel an Rüssel. Finn atmet aus, die Schultern sinken, und die Sonne liegt warm auf der nassen Wange.
Doppelseite 9
Die große Elefantin senkt den Kopf und schnaubt warm – ein Danke mitten ins Herz. Dann macht sich Finn auf den Heimweg durch den goldenen Abenddschungel, wo das Licht warm durch die Blätter fällt. Das Elefantenbaby trabt ein Stück neben ihm her und stößt sein Rüsselchen sanft an die Hand, und überall beginnen Glühwürmchen zu tanzen.
Die große Elefantin senkt den Kopf und schnaubt warm – ein Danke mitten ins Herz. Dann macht sich Finn auf den Heimweg durch den goldenen Abenddschungel, wo das Licht warm durch die Blätter fällt. Das Elefantenbaby trabt ein Stück neben ihm her und stößt sein Rüsselchen sanft an die Hand, und überall beginnen Glühwürmchen zu tanzen.
Doppelseite 10
Am Rand des Lagers bleibt das Elefantenbaby stehen, trompetet einmal – tiit! – und verschwindet dann lautlos im Grün zu seiner Herde. Finn zieht die nassen Stiefel aus, kriecht in den Schlafsack und legt die Hand auf den glatten Stein, den er heimlich aus dem Fluss mitgenommen hat. Er ist noch warm.
Am Rand des Lagers bleibt das Elefantenbaby stehen, trompetet einmal – tiit! – und verschwindet dann lautlos im Grün zu seiner Herde. Finn zieht die nassen Stiefel aus, kriecht in den Schlafsack und legt die Hand auf den glatten Stein, den er heimlich aus dem Fluss mitgenommen hat. Er ist noch warm.
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