In der roten Feuerwache riecht es nach Seife und warmem Kaffee. Ben schlüpft in seine kleine rote Jacke, Knopf für Knopf, und setzt den glänzenden Helm auf. Er sitzt ein bisschen schief – aber genau richtig. „Ich komm schon!“, ruft Ben in die leere Halle, und die Wände geben das Echo zurück.
In der roten Feuerwache riecht es nach Seife und warmem Kaffee. Ben schlüpft in seine kleine rote Jacke, Knopf für Knopf, und setzt den glänzenden Helm auf. Er sitzt ein bisschen schief – aber genau richtig. „Ich komm schon!“, ruft Ben in die leere Halle, und die Wände geben das Echo zurück.
Doppelseite 2
Am Frühstückstisch beißt Ben in das Brot und verschluckt sich – platsch! – ein großer Milchtropfen landet auf dem Helm. Die anderen Feuerwehrleute kichern, und Ben kichert am lautesten. „Ich komm schon!“, ruft er, wischt den Helm blank und hält ihn hoch wie eine Trophäe. Das Lachen hallt durch die ganze Wache.
Am Frühstückstisch beißt Ben in das Brot und verschluckt sich – platsch! – ein großer Milchtropfen landet auf dem Helm. Die anderen Feuerwehrleute kichern, und Ben kichert am lautesten. „Ich komm schon!“, ruft er, wischt den Helm blank und hält ihn hoch wie eine Trophäe. Das Lachen hallt durch die ganze Wache.
Doppelseite 3
Da klingelt das Telefon. Schrill! Ben horcht auf. Eine aufgeregte Stimme piepst: „Auf dem Marktplatz, im großen Kastanienbaum – dort oben sitzt ein kleines Kätzchen! Es kommt nicht mehr herunter!“ Ben schnappt sich den Helm, der noch ein bisschen nach Milch riecht, und rennt zur Tür.
Da klingelt das Telefon. Schrill! Ben horcht auf. Eine aufgeregte Stimme piepst: „Auf dem Marktplatz, im großen Kastanienbaum – dort oben sitzt ein kleines Kätzchen! Es kommt nicht mehr herunter!“ Ben schnappt sich den Helm, der noch ein bisschen nach Milch riecht, und rennt zur Tür.
Doppelseite 4
Das rote Feuerwehrauto saust durch die gepflasterten Gassen, tatü-tata! Ben sitzt ganz vorne und schaut aus dem Fenster: Bäckerei, Brunnen, Blumenkübel – und dann der sonnige Marktplatz. Dort, hoch über den Köpfen der Leute, hört er es schon: ein dünnes, klagendes Miau.
Das rote Feuerwehrauto saust durch die gepflasterten Gassen, tatü-tata! Ben sitzt ganz vorne und schaut aus dem Fenster: Bäckerei, Brunnen, Blumenkübel – und dann der sonnige Marktplatz. Dort, hoch über den Köpfen der Leute, hört er es schon: ein dünnes, klagendes Miau.
Doppelseite 5
Der alte Kastanienbaum ist riesig. Ganz oben, auf einem Ast so dünn wie ein Finger, hockt die Katze und schaut mit großen, runden Augen nach unten. „Miau!“, ruft sie – und Ben ist sich ganz sicher: Dieser Miau ist eigens für ihn. Ben schluckt einmal und tritt einen Schritt vor.
Der alte Kastanienbaum ist riesig. Ganz oben, auf einem Ast so dünn wie ein Finger, hockt die Katze und schaut mit großen, runden Augen nach unten. „Miau!“, ruft sie – und Ben ist sich ganz sicher: Dieser Miau ist eigens für ihn. Ben schluckt einmal und tritt einen Schritt vor.
Doppelseite 6
Die schwere Leiter will nicht. Ben zieht, er schiebt, er versucht den Riegel – knarr! – nichts. Der Helm rutscht ihm über die Stirn. Oben piepst das Kätzchen jämmerlich, und Ben beißt die Zähne zusammen. Was nun? Langsam schaut er hoch in die Krone, und das Kätzchen schaut zurück.
Die schwere Leiter will nicht. Ben zieht, er schiebt, er versucht den Riegel – knarr! – nichts. Der Helm rutscht ihm über die Stirn. Oben piepst das Kätzchen jämmerlich, und Ben beißt die Zähne zusammen. Was nun? Langsam schaut er hoch in die Krone, und das Kätzchen schaut zurück.
Doppelseite 7
Da sieht Ben: Das Kätzchen streckt eine kleine Pfote aus und stupst einen trockenen Zweig – klack! – der Zweig fällt genau auf den klemmenden Riegel und löst ihn. Die Leiter fährt raus. „Ich komm schon, Kätzchen!“, ruft Ben und klettert Stufe für Stufe nach oben, den Augen des Kätzchens entgegen.
Da sieht Ben: Das Kätzchen streckt eine kleine Pfote aus und stupst einen trockenen Zweig – klack! – der Zweig fällt genau auf den klemmenden Riegel und löst ihn. Die Leiter fährt raus. „Ich komm schon, Kätzchen!“, ruft Ben und klettert Stufe für Stufe nach oben, den Augen des Kätzchens entgegen.
Doppelseite 8
Ganz oben, wo der Wind in den Blättern flüstert, streckt Ben die Hand aus. Die Katze schnuppert kurz – warme Pfötchen, zitterndes Fell – und schmiegt sich dann fest an seine Jacke. „Ich hab dich“, flüstert Ben. Die Katze schnurrt, laut und rund, direkt am Herzen der roten Jacke.
Ganz oben, wo der Wind in den Blättern flüstert, streckt Ben die Hand aus. Die Katze schnuppert kurz – warme Pfötchen, zitterndes Fell – und schmiegt sich dann fest an seine Jacke. „Ich hab dich“, flüstert Ben. Die Katze schnurrt, laut und rund, direkt am Herzen der roten Jacke.
Doppelseite 9
Unten auf dem Marktplatz jubelt es, hui! Ben steigt Stufe für Stufe herunter, das kleine Kätzchen sicher unter dem Arm. Als er den Boden berührt, reibt das Kätzchen dreimal den Kopf an seinem Stiefel – einmal, zweimal, dreimal. Ben kniet sich hin, und das Kätzchen stupst seine Nasenspitze an seine Nase. Das Kätzchen sieht aus, als würde es lächeln.
Unten auf dem Marktplatz jubelt es, hui! Ben steigt Stufe für Stufe herunter, das kleine Kätzchen sicher unter dem Arm. Als er den Boden berührt, reibt das Kätzchen dreimal den Kopf an seinem Stiefel – einmal, zweimal, dreimal. Ben kniet sich hin, und das Kätzchen stupst seine Nasenspitze an seine Nase. Das Kätzchen sieht aus, als würde es lächeln.
Doppelseite 10
Am Abend liegt Ben auf dem Sofa, der Feuerwehrhelm leuchtet golden im Lampenschein, und auf seinem Bauch rollt sich ein kleines, schnurrendes Kätzchen zusammen. „Ich komm schon“, murmelt Ben noch einmal – und das Kätzchen blinzelt einmal langsam, so wie Kätzchen es tun, wenn sie sagen: Ich weiß.
Am Abend liegt Ben auf dem Sofa, der Feuerwehrhelm leuchtet golden im Lampenschein, und auf seinem Bauch rollt sich ein kleines, schnurrendes Kätzchen zusammen. „Ich komm schon“, murmelt Ben noch einmal – und das Kätzchen blinzelt einmal langsam, so wie Kätzchen es tun, wenn sie sagen: Ich weiß.
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